Moin Martin,
das ist wohl, wie hier schon gesagt, bei einer gewissen Anzahl von Schrauben unvermeidbar und zumindest mir auch bekannt.
Ich habe das vor ein paar Jahren einmal ohne größere Probleme gemacht. Und nun, bei einem anderen Motor, bei einer Schraube auch ins Klo
gegriffen.
Dies trotz Weckschlägen, einweichen und vorsichtigem vor und zurück. Einen Induktionserwärmer, oder etwas anderes profundes habe ich nicht... Einweichen bringt meiner bescheidenen Erfahrung nach nicht viel an dieser Stelle.
Der Rostlöser erreicht den unteren Teil dieser Schraube nicht. Jedenfalls nicht in meinem Fall. Vielleicht muss man dort was rum basteln, so dass der Löser wirklich als Pfütze um den Schraubenkopf steht bleibt und somit seinen Weg findet...Das Gewinde unten bei mir war trocken. Warm machen ist also, wie so häufig hilfreich.
Das gute ist, dass wenn die Schraube erstmal abgerissen ist UND man bekommt die Ansaugbrücke runter, dann kann man die betreffende Stelle gut mit Rostlöser erreichen.
Ich habe einen Kumpel der gut schweißen kann. Bis der vorbei kommt wird weiter eingeweicht. Und dann hoffe ich dass MOS2 und Hitze den Rest tun.
Frage an die Erfahrenen: Sobald die Mutter drauf geschweißt (und verfestigt) ist, schnellstens mit dem Lösen beginnen, da sich Alu bei gleicher Hitze stärker ausdehnt?
Oder besser etwas warten, so dass die Wärme erst auf das Alu übergehen kann?
Was macht der Erfahrene Schrauber in solch eine Situation?
Gruß
Stefan
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560SE; RÜF; 12/88; 478.000km; Perlmuttgrau; Leder schwarz