Hallo zusammen,
..das Thema "Stabibruch" war vor einigen Jahren schon ausgiebigst Thema..
Konsens ist, dass das Teil an sich ein Konstruktionsfehler ist !
Stabilisatoren werden aus Federstahl gefertigt,- bedeutet fachlich, vorvergütetem Stahl wird rechts und links ein Ansatz angedreht, das ist die Reduzierung R/L,- die von der Lagerung aufgenommen wird.
Danach wird der Stabi umgeformt (Kaltverformt), und erhält seine endgültige Form.
Final wird das Material bezogen auf den verwendeten Werkstoff gehärtet und angelassen.
DANACH ist keine weitere Umformung /Bearbeitung mehr möglich.
Fachlich richtig wäre, die Enden hohl zu bohren, härten und anlassen ,- und final Korrosionsbeständige Zapfen R/L einzuschrumpfen.
Denn,- der Stabi bricht immer am Ansatz der Reduzierung,- der kritische Punkt.
Von "Sicherheit" im Sinne von Potenz , kann man bei Federstahl nicht sprechen. Es werden fast immer 51CrV4 Stähle oder Stähle auf Basis Ausscheidungshärtender Ferristisch - Perlitischer Stähle als Basis genutzt.
Natürlich bemühen sich die Hersteller bereits bei Fertigung, die Gefahr durch Bruch zu minimieren.
Wichtigster Aspekt ist die Oberflächenqualität (Glätte). Bedeutet, in eine geschlossene, verdichtete Oberfläche kann Rost kaum eintauchen.
Dazu wird die Pulsationsamplitude möglichst begrenzt, um das Bauteil von Druckschwankungen /Querkräfte frei zu halten, die sich negativ auf die Lebensdauer auswirken.
Dennoch,- 30-40 Jahre hält das Teil, die konstruktive Lebensdauer ist somit mindestens mit Faktor 2,5 überschritten..
Hier im Forum sind mir in gut zehn Jahren unter 5 Brüche bekannt ..,- nicht so ganz sheice für ein Teil mit "Konstruktionsfehler" !
Gruß
Reinhard
..kann Spuren von Senf enthalten..!
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.05.26 17:29.