Da der Zapfen auf dem ersten Bild noch nicht abgebrochen ist, kann man schon erahnen wie gering die dort auftretenden Kräfte wirklich sind. Mercedes hat sich nichtmal die Mühe gemacht den Zapfenübergang mit einem signifikanten Radius zu versehen um die Kerbwirkung herabzusetzen.
Meines Wissens nach gibt es 3 Lösungen für das Problem.
1. Neuer Stabi
2. Ansatz abschneiden und ein Drehteil mit neuem Zapfen auf das Ende des Stabis aufschrumpfen, klemmen, kleben oder, nicht gut, schweißen.
3. Ansatz abschneiden und eine Bohrung in das Stabiende einbringen. Es gibt Leute die das mit Spezialbohrer und Bohrmaschinenführungsvorrichtung gemacht haben. Es ist zeitaufwändig und wenn der Bohrer dabei abbricht hat man den goldenen Blödmann gezogen.
Persönlich sagt mir Option 2 mit einer Klemmlösung am Meisten zu, mit Drehmaschine und Fräse ausgerüstet wäre das für mich relativ schnell umzusetzen .Den Zapfen selbst würde ich nicht wieder hohlbohren um eine Schraube einzudrehen sondern den Zapfen länger lassen und am Ende ein Gewinde für eine Mutter aufbringen.
Gruß
Frank