da ich ja ein vertreter der "hülsenmethode" bin, gerne meine gedanken dazu:
wenn der stabi trotz massivem materialverlust bisher nicht gebrochen ist, kann
man davon ausgehen, dass eine bündig aufgeklebte hülse den stabi zumindest nicht weiter
schwächt.
weiter gedacht bedeutet das auch: hier treten nur moderate kräfte auf, denn selbst
deutlich im durchmesser reduzierte stabis sind ohne finalen bruch gut dokumentiert.
ich lehne mich aus dem fenster: vermutlich ist das lösen der schraube vom stabi der
heikelste moment hinsichtlich "abreissen".
die "reparatur"-hülse selber hat mehr die funktion zu verhindern, dass der stabi weiter korrodiert
und noch weiter im durchmesser abnimmt. dass am ende nur ein neuer stabi die korrekte
reparatur darstellt, steht für mich außer frage. aber der stabi ist (oder war zumnidest für lange zeit)
nicht verfügbar. in so einer situation ist die "provisorische reparatur" relativ alternativlos.
ohne stabi fährt das auto einfach nicht.
bei 2mm mehr durchmesser als das original (also hülse mit 1mm wandstärke) lassen sich die gummis
gut aufbringen. die sitzen dann ein wenig strammer, aber das ist kein drama.
ein aufwändiges abdrehen, anschleifen, sonstwas, um auf den originalduchmesser zu kommen,
ist eher etwas für ne akademische diskussion.
die entscheidung, wie man das problem löst, muss am ende jeder für sich selber treffen.
ich kann nur meine erfahrung beisteuern und sagen: hat gut funktioniert.
inzwischen habe ich einen fast neuen stabi finden können und eingebaut.
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Machen ist wie wollen, nur krasser.
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.05.26 09:22.