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Lennard 560SEL schrieb:
Okay danke euch beiden.
Ich hatte mich nur gewundert dass der LL so gut war als ich die Pins quasi vertauscht habe.
Aber gut muss ich mir nochmal Gedanken machen wieso das so ist.
LG
Hinweis von mir - wenn Du den Stecker verdrehst wird die KE an einen Regelanschlag laufen. Beispiel - das Gemisch ist zu mager, die Sonde sigalisiert das. Die KE versucht jetzt anzufetten, tatsächlich magert sie durch den verdrehten Stecker aber weiter ab. Ich vermute das ist in deinem Fall auch passiert - denn mageres Gemisch verbrennt schlechter, dadurch sinkt die Leerlaufdrehzahl. Ich hatte vor kurzem den Fall, dass der Leerlaufsteller festgegammelt war und der Leerlauf durch radikales abmagern an der CO Schraube (Lambda war 1,5 im Leerlauf) von 1.000 auf 700 U/Min gebracht wurde. Der Wagen lief dann natürlich wie ein Sack Nüsse ....
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Lennard 560SEL schrieb:
Denke als nächstes komme ich nicht drumherum das EHS genauer zu prüfen und die Kraftstoffdrücke zu messen.
So wie ich das verstanden habe kann ich am EHS nachstellen bis die Differenz genau 0,4 bar ist und danach an der Co schraube drehen bis das Sigbal der Sonde um 0,45 oendelt
LG
Die Sonde kann nur zu mageres oder zu fettes Gemisch feststellen (daher nennt man die auch Sprungsonde). D.h. sie pendelt immer zwischen ~ 0,1 V und ~ 0,8 V.. Bei den -9,9 mA versucht die KE Jetronic abzumagern, schafft das aber nicht ausreichend. Das passt auch zu dem zweiten Oszi-Bild deiner Lambdasonde - die permanenten 0,7V bis 0,8V siganalisieren ein dauerhaft zu fettes Gemisch.
Ich würde jetzt erstmal die identifizierten Falschluftquellen eliminieren und den Leerweg der Stauscheibe kontrollieren. Dann würde ich erneut messen und das Tastverhältnis (oder den EHS Strom) mit der CO Schraube so einstellen dass der Strom um 0mA Pendelt bzw. das Tastverhältnis um 50%.
Keinesfalls würde ich bevor alle anderen Baustellen behoben sind am EHS manipulieren. ich bin da eh kein freund davon, aber wenn man es macht, dann erst wenn alles adere in Ordnung ist.
Gruß,
Ralf
560SL BJ 11/86