Allerdings sollte man noch warnend hinzufügen, dass das Auto ab dem Zeitpunkt möglicherweise nicht mehr fahrbereit ist. Man sollte das daher an einem Ort machen, wo man bei Bedarf die Leitung(en) später auch austauschen kann.
Bei mir sahen die Leitungen damals auch noch richtig schön grün aus. Nirgendwo war auch nur ein Ansatz von Rost zu sehen. Nur einer der Gummis hatte irgendwie eine komische Konsistenz: Er war weich, wie Marshmallows. Nachdem ich die Schelle entfernt und den Gummi etwas aufgedrückt habe, kam ein feiner Kraftstoffstrahl mit Druck rausgeschossen. Ab dem Zeitpunkt war ein weiteres Fahren nicht mehr möglich. Provisorisch kann man das entsprechende Stück noch heraustrennen und mit etwas Kraftstoffschlauch und zwei Schellen verbinden, doch spätestens der nächste TÜV zwingt einen dann doch zum Austausch der Leitungen.
Beim Austausch hat sich dann herausgestellt, dass die Leitungen alle innerhalb der Gummis völlig verrostet waren. Sie ließen sich quasi wie ein Zollstock zusammenklappen.
Grüße, Tilman (380SEC/83, 300TE/92)