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Nick3333 schrieb:
Hallo und vielen Dank an alle, die sich meinem Problem annehmen und mir wertvolle Tipps geben und ihre Erfahrungen mit mir austauschen.
Was an der Vorderachse durch eine Fachwerkstatt für alte Mercedes Klassiker bisher gemacht wurde, sind folgende Punkte:
Traggelenke
Federn
Obere Querlenker
Gummis des Stabis
Bremssabstützung
Die leichten Vibrationen treten tatsächlich so um die 120km/h auf und legen sich bei höherer Geschwindigkeit wieder. Gefühlt sind diese auch nicht immer zu spüren.
Ich würde die Werkstatt aufsuchen, die bisher die nötigen Arbeiten durchgeführt hatte. Nur habe ich durch einige Erlebnisse das Vertrauen verloren. Da ging es um das Fahrzeug meines Sohnes.
Mein Fahrzeug trägt eine 17 Zoll Bereifung mit 225er Breite. Liegt es vielleicht daran, dass sich die Reifen an der Außenkante so stark abfahren? Also das man bedingt durch das Reifenmaß keine optimale Einstellung vornehmen kann, wie es das Werk seinerzeit während der Herstellung des Fahrzeugs in Verbindung mit der Originalbereifung vorgenommen hat?
Ich danke euch vielmals!????
Gruß Nico
Tatsächlich kann es mit der Einpresstiefe der Felgen zusammenhängen. Die Originalfelgen haben eine Einpresstiefe mit der sich der Lenkrollradius Null ergibt. Das führt zu höherem Fahrkomfort.
Breitere Felgen mit einer Einpresstiefe die nicht Lenkrollradius Null ergibt können zum Flattern neigen und bei negativem Lenkrollradius sogar zu einem größerem Vorspurwert, was wiederum zu erhöhtem Verschleiß an der Außenkante führt.
Wenn dann noch der Sturz auffällig positiv steht, verschlimmert sich das Ganze noch.
Eigentlich muss man heutzutage mit breiteren Reifen und anderer Einpresstiefe die Achsvermessung in einer Tuningbude durchführen lassen. Dort kennt man die Zusammenhänge noch und weiß an welchen Schrauben man drehen muss um einen gleichmäßigen Verschleiß zu erreichen. Alle anderen rufen nur noch stumpf eine Datenbank auf, die natürlich nicht alles abbildet, und drehen so lange rum bis alles irgendwie auf grün steht.
Gruß
Frank