Hallo,
Roger hatte mich gerade genannt.
Auch ich habe mich vor zwanzig Jahren entschieden einen W 126 wieder als Alltagsfahrzeug zu fahren.Ich habe mich dann sogar entschieden, nur für den Winterbetrieb noch einen weiteren W 126 zu kaufen. Dann brauche ich nicht mehr dauernd Sommer- und Winterreifen zu tauschen.
Da ich ja einen Ponton und mein Sohn andere Fahrzeuge komplett bis zur letzten Schraube restauriert haben, weis ich, wieviel Zeit und Geld man aufwenden muß , um aus einem mittelmäßigen Auto ein technisch und optisch gutes Auto zu bauen.
Daher habe ich bei beiden W 126 und auch bei meinem W 140 beim Kauf für Fahrzeuge des Zustandes 3 + und 2 entschieden , obwohl ich die nicht als verhätschelte Sammlerfahrzeuge in eine Garage stellen wollte.
Da ich mit den beiden W 126 je 50 000 km im Alltagsbetrieb zurückgelegt habe, lassen sich kleinere Gebrauchsspuren nicht vermeiden.Ich habe aber für jedes Auto eine große Liste, wo anfallende Reparaturen aufgeschrieben werden, so das trotz Alltagsnutzung kein Reparaturstau entsteht.
Es gibt also neben den bekannten echten Sammlerautos und den Autos , bei denen der Besitzer über die Zeit mit viel Geld und Arbeitszeit versucht, sich dem Zustand der Sammlerautos zu nähern , einen weiteren W 126 Nutzer
Da ich wie Roger auch schrieb, viel Geld in den neunziger Jahren in den Kauf von neuwertigen Gebrauchtwagen versenkt habe, ist der ehemalige Kaufpreis meiner inzwischen von 20 auf 40 Jahre gealterten alten Autos und die jährlich anfallenden Reparaturen, die selbst durchgeführt werden können, sogenannte Peanuts im Vergleich zu den Kosten eines neueren oder Neufahrzeuges .
Grüße
Peter
PS: Interessant finde ich das Roger und ich als eingefleischte W 126 Fans noch einen zusätzlichen 50er Jahre Ami gekauft haben. Da sind wir in diesem Forum nicht die Einzigen