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Ranzige_Garage schrieb:
Ich habe eine Bosch kappe vom v8 und eine alte neue mercedes m103 Kappe, die bereits lackiert war, im gleichen Zug noch nachlackiert.
Ich habe eigentlich nur ganz leicht angeschliffen mit einem 600 oder 800 Schleifpapier, dann entfettet und einen Kunststoffhaftgrund, danach einen Witterungsbeständigen Klarlack Draufgemacht.
Bei dem Verteilerfinger ist mir der Klarlack ausgegangen deshalb habe ich den mit Felgensteinschlagschutz lackiert. Mal schauen was da passiert.
Grüße Jonas
Da bin ich auch gespannt...
Jeder Kunststoff hat eine individuelle Kriechstromfestigkeit. Wenn man jetzt irgendetwas auf den Kunststoff aufsprüht, ändert sich diese.
Wenn man also überhaupt etwas aufsprüht, sollte man sicher sein das sich der Kriechstromfestigkeitswert dadurch nicht verschlechtert...sonst hat man mit Zitronen gehandelt....gerade bei den extrem hohen Zündspannungen die in einer Verteilerkappe herrschen.
Da man weder die Kriechstromfestigkeit des Verteilerkappenkunststoffes, noch die des Lackes kennt den man aufbringt, ist das ein Stochern im Nebel welches vermutlich eher zu einer Verschlechterung führt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kriechstromfestigkeit
Deshalb ist es aus meiner Sicht eher zielführend dafür zu sorgen das die die Kappe innen sauber bleibt. Hätte ich einen M103 oder M119 hätte ich schon alles dafür getan die Durchführung zur Nockenwelle dicht zu bekommen als dauernd die Kappen zu erneuern.
Gruß
Frank