Hallo,
danke für eure Tipps.
Die Kappen werden nicht nur feucht, wenn die Durchführung zur Nockenwelle verschlissen ist.
Dann ist so ein Wasser/Ölgemisch im Inneren der Kappe.
Bei meinen Kappen ist das reinstes Wasser , keine Spur von Öl.
Da kann man wie wir es in unserer Lehrzeit gelernt haben, die Geschmacksprobe machen.
Mein Sohn hatte ja viele Jahre eine Werkstatt, in der fast nur alte Mercedesmodelle repariert wurden.
Auf einem Regal lagen für die meist üblichen Kundenautos neues Verteilerkappen. M103, M 102 , M 117 und natürlich M 119.
Und wenn man die Kappen vom Regal genommen hat , waren alle Kappen bis auf die Kappen für den M 119 trocken.
Das Material der Verteilerkappen scheint unabhängig von der Abdichtung zur Nockenwelle , Feuchtigkeit aufzunehmen.
Für meinen W 140 gibt es im Augenblick nur 2 Lösungsmöglichkeiten.
Jedes Jahr nach der langen Winterpause Kappen mit Bremsenreiniger oder Spiritus-Scheibenreiniger und Papiertüchern auszuwischen (muß man manchmal sogar wiederholen)
oder im Selbstversuch wie es zahlreiche Leute im W 126 oder damaligen W 140 Forum gemacht haben , ein Satz Kappen von innen mit Platinenlack zu lackieren.
Grüße
Peter
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.11.25 22:49.