Hallo zusammen,
Thomas schreibt:
Quote
Die Lichtausbeute und Helligkeit ist vom Gefühl her 20% besser als bei der normalen H4.
..immerhin.., wenn auch ein teuer Spaß..
Der "aha" Effekt der ersten LED H4 Leuchtmitteln basiert auf den 6000 Kelvin ! Da der Lichtstrom Lumen vorgegeben ist, dürfte diese Variante die subjektiv "hellste" sein.
Labore,- oder Gerichtsmedizin werden nicht ohne Grund mit 6000K Leuchtmitteln ausgestattet..
Geht man bei Vintage LED auf "wärmere" 3000K,- entsteht eben der Eindruck,- den Thomas beschreibt!
Das Hauptproblem ist aber ein anderes,- der Lichtstrom (Lumen) ist bei den konventionellen H4 LM
und den LED H4 nahezu identisch.
OSRAM drückt sich dazu auch eher "schwammig" aus.
Fakt ist,
NUR die Höhe des Lichtstroms entscheidet, wie viel sichtbares Licht eine Lichtquelle abgeben kann !
Leider ist der größte Feind der LED Technologie Hitze ! Würde man den Lichtstrom erhöhen, müsste die Wärme über größere Kühlkörper abgeführt werden,- dazu fehlt es aber an Platz (im W126 und anderen Scheinwerfern).
Dazu würde die Lebensdauer der Leuchtmittel dramatisch fallen..
Bereits die ersten , als reine LED (nicht "Voll LED, Matrix, etc.) konstruierten Fahrzeugscheinwerfer arbeiten mit bis zu 3500 Lumen bei 3000-3500 Kelvin.
H4 LED kommt mit max. 1650 Lumen knapp auf 50% dieses Wertes,- bei der "Vintage" Variante bleibt davon noch weniger übrig..
"Zwischentechnologien" wie Xenon Brenner mit Linsentechnik liegen bei etwa 2300-2500 Lumen.
Wer maximal mögliches Licht möchte und auf LED nicht verzichten möchte,- sollte bei 6000K "Gerichtsmedizin" bleiben...
Zaubern kann keiner,- auch OSRAM nicht..
Gruß
Reinhard
..kann Spuren von Senf enthalten..!
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.11.25 06:19.