Moin zusammen,
ich klinke mich hier mal mit ein paar Eindrücken zum Thema „moderne Fortbewegung“ vs. unsere alten Sterne ein.
Mein Schwager fährt aktuell auch einen Hyundai Ioniq 6 (die Leistungsstufe kenne ich gar nicht). Ich bin schon ein paar Mal mitgefahren und muss sagen: Als modernes Pendlerfahrzeug macht das Ding seine Sache wohl ordentlich. Aber wenn ich von meinen Alltagsautos der letzten Jahre in meine Klassiker – den R107 oder C126 – umsteige, merke ich jedes Mal wieder: Mir fehlt da gar nichts.
Diese ganze Armada an Helferlein – vom Spurhalte- und Wischer-Assistenten bis hin zum teilautonomen Fahren – brauche ich im Oldie einfach nicht. Ganz im Gegenteil: Oldtimer fahren ist pure Emotion, die diese neuen „Computer auf Rädern“ einfach nicht besitzen. Da gleicht einer dem anderen. Ich nehme es auch gerne in Kauf, dass mich der Weg von A nach B im 126er bei trockenem, salzfreiem Wetter ein paar Euro mehr kostet – das ist es mir für das Fahrgefühl wert.
Zugegeben, eine Sache vermisse ich beim Rangieren mit den dicken Schiffen manchmal doch: Den 360°-Rundumblick im Display und die Park-Piepser. Wenn es richtig eng wird, darf es bei mir auch mal piepsen!
In knapp zwei Jahren läuft das Leasing für meinen BMW X3 aus. Was dann als „Winterauto“ kommt? Mal sehen. Der neue Mazda CX-6e wäre eine Option, oder vielleicht doch ein „Ausverkaufsschnapper“ wie der Mazda CX-60 oder der CX-80 mit dem 3,3l 6-Zylinder-Diesel. Ein Sechszylinder sollte es im Alltag dann doch schon sein, solange es sie noch gibt. Aber wer weiß schon, wie die Welt in zwei Jahren aussieht.
Viele Grüße,
Manni