Warum moderne Autos objektiv besser, aber subjektiv „kälter“ wirken
- Sie sind unfassbar schnell, sicher, effizient und präzise.
- Sie filtern aber auch alles weg: Geräusche, Vibrationen, Lastwechsel, mechanische Rückmeldungen.
- Sie sind darauf ausgelegt, perfekt zu funktionieren – und Perfektion ist selten emotional.
Ein Oberklassen Stromer, der deine Lieblings-Bergstrecke hochschießt, macht das mit einer Selbstverständlichkeit, die fast schon unverschämt ist. Kein Drama, kein Kampf, kein Moment, in dem du das Gefühl hast, gemeinsam etwas zu erreichen. Es ist eher wie ein sehr schneller Aufzug.
Die Spitzenklasse Fahrzeuge aus den Achtzigern dagegen:
- riecht nach Benzin, schwitzt, atmet und der Motor brüllt
- hat mechanische Lenkung oder zumindest eine, die noch lebt
- Denkt nicht für dich und bevormundet dich nicht.
- fordert dich
- belohnt dich
- und macht Fehler, die du ausbügeln musst
Das erzeugt Bindung. Das erzeugt Emotion.
Grüße Peter
Bin ein kleiner Oldtimer-Messie
Mercedes W126 280SE
Mercedes R107 280SL
Porsche 356 A Speedster
BMW M635 CSi
Fiat 500L
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.02.26 08:11.