Hi,
das Thema ist halt bei allen Dieseln, dass man sich ggf. doch recht viel Ärger mit den Nebenkriegsschauplätzen, also Turbo, Injektoren, Einspritzpumpen, und der ganzen Abgasnachbehandlung einfängt. Muss man halt wollen. Das würde ich dann schon sehr von deinem Einsatzprofil abhängig machen, wenn du da jetzt nicht im Jahr 10tkm mit nem Autotrailer fährst, würde ich zumindest das Thema Benziner genauer in den Augenschein nehmen.
Mein Beuteschema wäre da ganz klar irgendwas mit M112 Motor, also entweder S210 oder ggf. S211. S210 hat halt sein Rostproblem, S211 das SBC Thema (aber bekannt und beherrschbar) und ggf. auch Rostthemen an der Hinterachse. Aber die kleinen 6 Zylinder ist in der Regel deutlich billiger zu bekommen und haben oft weniger gelaufen. Klar, die ~170PS sind jetzt auch nicht unbedingt ultrasouverän mit 2 Tonnen am Haken, aber ich glaube eine ganz gute Alternative zum V8 oder einem Diesel. Den Motor muss man halt drehen. Gilt aber im allgemeinen als Unzerstörbar, solange Wasser und Öl da sind, und ab und an gewechselt werden. S210 mit V8 zieht auch 3 Tonnen souverän, auch wenn er es nicht darf ;)
Phaeton 3.0 TDI muss man halt wollen denke ich. Ist ja ein schickes Auto, aber 3.0 TDI hat halt auch seine Themen die richtig kosten können, und so ein Phaeton hat halt seinen Exotenzuschlag in der Werkstatt. Und ist halt leider aktuell im Tal der Tränen. Hier fahren recht viele Handwerker und Baubuden Izuzu D-Max und Ford Ranger, die dürfen in der Regel auch 3 oder 3,5 Tonnen ziehen. Ob man da was in deinem Preisbereich bekommt, entzieht sich aber meiner Kenntnis.
Bei den ganzen alten T-Modellen mit 2,1 Tonnen Anhängelast kommt man aber halt schon recht schnell an die Grenzen des legal erlaubten. Ums Haus rum ja eher nicht so das Thema, aber auf längeren Strecken... Andererseits sieht ein Gespann mit einem E-Klasse T Modell als Zugwagen eigentlich immer seriös aus, und wird selten kontrolliert. ;)
Gruß, Domi