Hallo zusammen,
Zu diesem Thema gibt es viel Literatur von den Wirtschaftspsychologen. Das ist alles schon lange und intensiv untersucht. Was man hat und verkaufen möchte, schätzt man viel höher ein als diejenigen, die als Käufer auf dem Markt sind, es einschätzen. Professionelle Händler wissen das, deswegen kann man sich zum Beispiel beim Hausverkauf auf die Einschätzungen der Immobilienberater der Banken oder von Immobilien Händlern gut verlassen, auch wenn sie erst mal enttäuschend sind. Beim Auto ist es nicht ganz so einfach, da auf den einschlägigen Portalen vor allem die Verkäufer ihre Wunschpreise (gefühlter Wert, s. o.) einstellen.
Ich kann Suppi verstehen, und wenn man nicht ständig an oder verkauft, dann unterliegt man leicht diesem Trugschluss. Man kann natürlich auf den Einen hoffen, der genau dieses Auto will und jeden geforderten Preis bezahlt. Die Wahrscheinlichkeit ist halt leider etwas klein dafür.
Wer es aushält, kann auch gerne Daniel Kahneman „Schnelles Denken, langsames Denken“ lesen, da sind noch einige weitere Schwächen des menschlichen Geistes beschrieben.
Servus, Bernd