Hallo,
es ist ganz normal, das jede Generation die Autos ihrer Jugend, die für sie damals unerschwinglich waren oder die sie als Jugendliche beim Chef waschen und putzen durften und vielleicht auch mal heimlich eine Runde drehen ,als Oldtimer oder wie ich damals noch als Youngtimer gekauft haben.
Früher war für mich als Familienvater und Hausbauer gerade mal ein gebrauchter 300 er so eben erschwinglich.
Und ab einem gewissen Alter und Einkommen haben sich die über 50 Jährigen endlich den 500 er gekauft.
Können Reparaturen und Unterhalt bezahlen und sind bereit, auch einiges an Geld für die Optimierung ihres Autos auszugeben.
Ich könnte z. B nichts mit Vorkriegsautos anfangen.Diese wurden von den heute 80 Jährigen gekauft.
Und wenn man heutzutage auf die immer noch gut besuchten Oldtimer/Youngtimertreffen fährt trifft man gottseidank auch genug junge Leute.
Die fahren Golf II, Scirocco, Mantas , diverse Fords , W 201 , W 202 und W 124 und inzwischen auch zahlreiche japanische Autos .
Sie reparieren ihre Autos selber oder haben einen Kumpel der sich etwas auskennt.
Die meisten Autos sehen gepflegt aus und die jungen Leute haben für ihre Verhältnisse auch genug Geld in ihre neuen Oldtimer investiert.
Wenn man zwischen deren Autos mit W 126 oder W 140 parkt, gucken die sich die alten S Klassen an und stellen regelmäßig die Frage, was braucht der ?
Bei Benzinpreisen von fast 2,50 € haben sich dann bei den Meisten die Frage erledigt, ob sie sich so ein Auto leisten können und wollen .
Die Altersgruppe, die einen 190 SL, Pagode, Ponton Cabrios , Heckflossen incl Cabrios und Coupe oder W 126 , R 107 als ihr Traumauto betrachten, besitzen den schon.
Was dann nach dem Ableben der derzeitigen Besitzer mit diesen Autos passiert , wird man sehen .
Ich finde jedenfalls gut, dass der Oldtimermarkt sich preisbereinigt hat und einige Menschen, die von diesen Autos geträumt haben, sich die jetzt doch noch kaufen können.
Grüße
Peter